Kompositionen

 

 

"...wie wir klar werden"

Als zeitgenössischer Kommentar (Text: Carola Moosbach) stand hier als zweite Uraufführung des Konzertes "...wie wir klar werden" von Reiko Füting (geb. 1970). Füting setzt die Musik in völligem Kontrast zum lichten, inhaltlich linearen Text, indem er extreme dynamische Gegenbewegung erzeugt. Nur einzelne Phrasen, Worte, kurze Abschnitte klingen im eigentlichen Sinn, viele Teile wirken in Geräuschen und verfremdeten Silben fast zerrissen. Der Titelvers steht schließlich als Sopransolo (Gertrud Günther) mit wiederholten Worten ganz allein, und selbst ein scheinbar versöhnlicher Epilog der hohen Streicher (erstaunliche Farben entstehen, wenn zeitgenössische Musik auf "alten" Instrumenten erklingt) entschwindet in einem ausgehaltenen Geigenton wie ein Verlöschen.

            (Dresdner Neueste Nachrichten)


 

"in allem frieden"

Das Sächsische Vocalensemble unter der Leitung von Matthias Jung verband in seinem Konzert "Da pacem, Domine" Motetten von Heinrich Schütz mit Kompositionen von Reiko Füting (geb. 1970) nach Texten von Kathleen Furthmann. Fütings "als ein licht/extensio" (2011) und das uraufgeführte "in allem frieden" antworteten auf die Motetten von Schütz und waren auch intensiv damit verbunden. Die Texte verarbeitete Füting quasi mehrspuring, ließ Fragmente der Schütz-Motetten mit einfließen, expressive Klangflächen, Sprache und Geräusche korrespondierten mit Schlagwerk und Gambenkonsort.

            (Dresdner Neueste Nachrichten)

 

Christina Siegfried, die künstlerische Leiterin, hat in diesem Jahr erstmals auch ein Auftragswer an Reiko Füting vergeben, der sich nach einem Text von Kathleen Furthmann, "in allem frieden", mit gemischtem Chor, Gamben und Schlagzeug auf die Spuren von Schütz begab. Doch was das Sächsische Vocalensemble unter Matthias Jung bei der Uraufführung in der Kirche von Drsden-Loschwitz hören ließ, machte den Eindruck zartfühlender Unentschiedenheit. An die Stelle der verbindlich-klaren Bezüge, die Schütz zwischen Musik und Sprache herzustellen wusste, ist hier der Rückzug in stille Unbelangbarkeit getreten.

            (Frankfuert Allgemeine Zeitung)


höhen - stufen

Die Singakademie wird sich dem Meisterwerk (Bach's h-Moll Messe) in drei Teilen bis 2013 im jeweiligen "Adventsstern" zuwenden und stellt Bach jeweils eine "Re-Aktion" eines zeitgenössischen Komponisten zur Seite. Am Sonntag war dies der in Amerika und Deutschland wirkende Komponist Reiko Füting, dem mit "höhen-stufen" eine reizvolle kontemplative Betrachtung von Sprache und Zeit gelang. Spannend war zu beobachten, wie sich die Verzahnung von Harmonik nd Zeitfluss in Fütings Werk zu Bach verhielt. Beide Komponisten arbeiten in klar wahrzunehmender strenger Strukturierung, und es wird jeweils eine Gesamtidee deutlich, die die Thematik beleuchtet, aber nicht einengt. Die Idee von himmlischen und irdischen Stimmen wird hier kompositorisch sehr plastisch ausgeformt und stellt somit auch einen Bezug zur Messe im theologischen Sinne her.

            (Dresdner Neueste Nachrichten)


“...als ein licht”

Die Apokalypse verkündend, begannen vier Schlagzeuger mit erschreckenden Schlagballungen Reiko Fütings Komposition "...als ein licht" nach Texten von Kathleen Furthmann. Daraus stieg in vielen Schattierungen das Flehen des gemischten Chores nach Frieden hervor, geflüstert, in Klangfetzen, bruchstückhaft, sich aus einem Klangteppich herausschälend. Immer ist Heinrich Schütz ergreifenden Motette "Verleih uns Frieden genädiglich" aus seiner 1648 erschienenen Geistlichen Chormusik gegenwärtig, als Zitat oder auch im Gestus. Die Präzision, mit der die Meißner Kantorei 1961 zu Werke ging, ihre und der bewährten Solistin Gerturd Günther immense Gestaltungskraft, zogen alle in den Bann. Am Ende erklang die Schütz-Motette rein und klar und schnörkellos aus allen Ecken des Kirchenschiffs - ein berührendes Erlebnis.

            (Dresdner Neueste Nachrichten)


“der töne licht”

Faszinierend war es zu hören, wie sich Fütings Komposition "der töne licht" in das "Abendständchen" unmerklich einschlich, einige Passagen seltsam sich zerdehnten und die romantischen Harmonien sich dann zerlegten, um bald in vier Ebenen gegen- und übereinandergeschichtet neue tonale Bedeutung zu generieren.

            (Dresdner Neueste Nachrichten)


weht-umweht

Den ersten Preis, zur Verfügung gestellt von der Stiftung für Kunst & Kultur der Stadtsparkasse Dresden, erhielt der in Königs Wusterhausen geborene Reiko Füting, ehemals Absolvent der Dresdner Musikhochschule. Er verbindet in "weht - umweht" die Motette "Ach weh des leiden" von Hans Leo Haßler mit seiner Komposition auf eine Paraphrase zu Haßlers Text von Kathleen Furthmann. So erzeugt er, unter Beibehaltung der geteilten Chores, ein zartes, fast melancholisches Stimmengeflecht, das nach lang ausgedehntem Pianissimo schließlich verlischt.

            (Dresdner Neueste Nachrichten)   

 

Der erste Preis wurde an Reiko Füting, Jahrgang 1970, vergeben, der in Deutschland und den USA lebt.  Er hat für “weht-umweht” einen Text Kathleen Furthmanns gewählt und ihn in viel leise Musik gekleidet.  Dynamisches Raffinement lässt den Klang im Raum quasi pendeln.  Auch Füting verzichtet auf musikalische Kontinuität, fasst aber gedanklich Zusammengehöriges auch in der Komposition zusammen.

            (Sächsische Zeitung)    


"als aus nacht himmel wurde“
So entstand auf zurückhaltende Weise eine besondere Atmosphäre. Zuerst von aufrüttelnden Posaunenrufen im Dialog mit dem Chor geprägt, lichteten sich die herben Tontrauben im zweiten Teil. Sie wurden vom freundlicheren Klang einer Flöte begleitet. In stillem Verhalten, wie beim Ticken der Zeituhr, klang das Werk allmählich aus. ...Trotzdem wirkte das Werk auch dank der beeindruckend differenzierten Klanglichkeit des Chores auf eigene Weise nach.
            (Sächsische Zeitung)


"silently wanders“
Ein intensives Stück, das musikalisch den Bogen von seriellem Denken zu Unvorhersehbarem zu spannen vermochte und das den Bogen zwischen abendländischer und fernöstlicher Haltung zu spannen versuchte.
            (Dresdner Zentrum für zeitgenössische Musik)

 

Sandwiched between Bach's mysterious Cantata No. 131 and Bruckner's triumphant Te Deum, the group gave a captivating premiere of Reiko Füting's silently wanders/extensio for choir, mezzo soprano, organ, and solo cello. Conductor Nicholas DeMaison navigated the ensemble through the spacious score, one that alternated meditative organ solos with choral movements that were both reflective and stuttering. Comprising texts of E.E. Cummings and Reiner Bonack, Füting's settings made brilliant use of stammered consonants - often displacing the first or last sound from their respecitve word, akin to Coummings' own use of avant-garde letter spacing and lack of punctuation. Mezzo soloist Nani Füting traversed the wide-ranging solo, diverse in its use of both sweeping and dramatic melodies, as well as Pierrot Lunaire-esque points of speech-song. Here, too, the displaced consonant added an incredible sense of text painting, with the final "t" of the German "zeit (time)" transformaing into a ticking clock that gradually faded into the hushed return of the pipe organ. ... To hear a work like Füting's in the midst of staples like Bach and Bruckner is to realize that the human voice's most thrilling counterpart is actually the consolatory hum of reverent silence.

            (Feast of Music)   


“über zwischen-welten”

Das rätselhafteste und schwierigste Stück des Programms stammt von Reiko Füting, der 1970 in Königs Wusterhausen geboren wurde und jetzt in den USA lebt. "über zwischen-welten" mit seinen vier im Raum verteilten Schlagzeuggruppen beschreibt der Komponist als Palimpsest mit sechs Schichten.

            (Dresdner Neueste Nachrichten)


"gesammeltes Schweigen“
... Das (betraf) ebenso wie die beiden Zyklen von Reiko Füting ("...gesammeltes Schweigen") und Benjamin Schweitzer ("Kesä ja talvi"), in welchen sich beide Komponisten - ebenfalls mit "Jahreszeiten"-Hintergrund von verschiedenen Dichtern - auf einer eher intellektuellen, fast meditativ zu nennenden Ebene auf der Suche nach dem richtigen Ausdruck, nach den Klängen hinter der Sprache begeben.
            (Dresdner Neueste Nachrichten)


“...weil sie in den Gedichten steht”
Reiko Fütings Komposition nach einem Gedicht von Georg Trakl “...weil sie in den Gedichten steht” in der Fassung für Bariton und Violoncello schließlich war der gelungenen Versuch, der außergewöhnlichen Sprachgewalt des deutschen Expressionisten mit möglichst sparsamen, aber adäquaten musikalischen Mitteln bezukommen.
            (Dresdner Neueste Nachrichten)

Reiko Fütings “...weil sie in den Gedichten steht”, nach einem Gedicht von Georg Trakl, mutete ebenso jugendlich an wie die Trommelorgie des wilden Würzburgers. In diesem Dresdner Beitrag drückte sich jedoch eine in die Interessantheit der eigenen Gefühle verstrickte Jugend aus--nichts anderes als ein expressionistisches Gedicht konnte hierfür gewählt werden.


re-frachtion: shadows (palimpsest, palimpsest 2)
In den Mittelpunkt seines aktuellen Programmes hat das elole-Klaviertrio "re-faction: shadows" von Reiko Füting gestellt. Es vereint zwei Aspekte, die auch für die übrigen Stücke grundlegend sind: im Bereich der Form geht es um Überlappung, klanglich steht die Entfalung des Obertonspektrums einzelner Töne im Vordergrund. Der zweite Teil des Stückes von Reko Füting greift den ersten wieder auf, aber teilweise ist er durch vorher unbekannte Klänge überschrieben. Dies ist bereits in der Fassung für Cello solo zu merken. In "re-fraction: shadows/palimpsest 2" komplettiert das Klavier das Trio. Die zweiteilige Struktur belbit erhalten, zusätzlich überschrieben die beiden neuen Instrumente aber auch das ursprüngliche Cellsolo. Teile daraus treten in den Hintergrund, Elemente der beiden neuen Instrumente dränge sich nach vorne. Unterschiedliche musikalische Entwicklungen überlappen sich gegenseitig.
            (Leonardi Museum Dresden)


re-fraction: shadows

Was hätte wohl Johann Sebastian Bach gesagt, wenn er, in unserer Zeit lebend, sich die Partituren von Reiko Füting oder Nicolaus A. Huber angeschaut hätte? Sicherlich wäre er über die Behandlung des Violoncellos erstaunt gewesen, die er doch zu seiner Zeit in seinen Solo-Suiten zu so großer Meisterschaft gebracht hat. Doch er hätte auch viele Korrespondenzen entdeckt. Diese auf mehreren Ebenen der Stücke nachweisbaren Nachbarschaften sind die "Spurenelemente", auf denen der Cellist Matthias Lorenz sein Konzert-Konzept "Bach.heute" aufbaut. … Reiko Fütings "re-fraction: shadows" wirkte in sich durch ein reduziertes, kräftig wirkendes Tonmaterial sehr geschlossen, dennoch entstand der Bezug zum Thema durch eine Übermalungstechnik, die der ersten Klangerscheinung einen weiteren Satz, dann sogar weitere Stücke und Instrumente hinzufügte.

            (Mehr Licht)


red wall/palimpsest
With its obstinate tutti attacks and quick echoes, Fueting’s strange work brings to mind the premature flattening of rippling concentric circles in water.
            (Sequenza 21)


red wall
Reiko Fueting's 2006 red wall followed.  Dan Lippel's expressive performance captured well the cold but lively atmosphere of the piece, and its unpredictable gestures and phrases seemed to be telling a story: though the language the music was speaking sounded unfamiliar, a narrative could clearly be felt.
            (kleineKultur)


leaving without
East German by origin and now teaching music theory at the Manhattan School of Music, he is clearly a composer who merits further hearing. “leaving without” was a striking example of modern minimalism, yet was not without subjective emotional appeal. ... It’s astringent purity and eloquent silences were judged cleansing of the musical palette.
            (Barnes Mortlake and Sheen Times)


gleichzeitig nacheinander
Auch in Reiko Fütings eigenem Beitrag, “gleichzeitg nacheinander”, konnte man man den Spuren einer monodischen Linie nachlauschen, die von umgebenden Ereignissen verdeckt, schließlich in dichtere Akkorde, einige kurz angedeutete rhythmisch federnde Gesten aufgelöst wurde. Auch dieses Stück blieb am Ende offen.
            (Dresdner Neueste Nachrichten)

Fütings Komposition “gleichzeitg nacheinander” kombinierte Insich-schwingen und Verbinden von schnell wechselnden, unterschiedlichen Klangebenen durch Melos. Das Gefühl für das Pianistische spielte hier ein große Rolle.
            (Heilbronner Stimme)

Bearbeitungen

 

 

Telemann-Variationen
Stets auf Durchsichtigkeit bedacht, verlieh er jeder Variation einen eigenen klangspezifischen Ausdruck.
            (Magdeburger Volksstimme)


Maria durch ein’ Dornwald ging

Obwohl die ganze CD einen eher besinnlichen Tonfall anschlägt, wirkt das knapp einstündige Programm keinesfalls langweilig, denn die Stücke sind so gruppiert, dass sie dem Hörer immer wieder reizvolle Farbwechsel bescheren. Der Satz von "Maria durch ein' Dornwald ging" beginnt etwa nur mit Männerstimmen - und gibt dem Stück eine angenehm dunkle Grundierung.

(NDR Kultur – Feuilleton)

 

Ob nun im harmonisch komplexen "Maria durch ein' Dornwald ging", oder im überraschend swingenden "Kommet ihr Hirten" - die sechs Vokalisten von Singer Pur sorgen für pure Freude beim Zuhören.

            (NDR Kultur)

 

Etliche der durchweg ambitionierten Sätze protzen nicht vordergründig mit der Zurschaustellung der stimmtechnischen oder harmonischen Herausforderungen. So ist eine Reihe von echten Schmuckstücken entstanden, etwa die Versionen des zerbrechlichen und harmonisch interessanten ‚Maria durch ein’ Dornwald ging’.

            (klassik.com)

 

Mit viel Fingerspitzengefühl wurden einige der Lieder von Komponisten wie Reiko Füting neu belebt und gewissermaßen Singer Pur auf den Leib geschrieben.

 

In der Volksweise "Maria durch ein Dornwald ging" fand diese vorsichtige Erneuerung einen sanglichen und emotionalen Höhepunkt, imstande den Zuhörern das Wasser in die Augen zu treiben.

            (Gäuboden Aktuell Straubing)


Fünf Internationale Volkslieder
So gerieten das filigrane Linienspiel in Reiko Fütings “Internationalen Volksliedern” und die Sekundreibungen im linearen Klanggeflecht sehr plastisch und schwingend. Fütings stilistische Beweglichkeit bereichert die Frauenchorliteratur um ein anspruchsvolles Werk.
            (Saale-Zeitung)


Weitere Bearbeitungen

Zu den stärksten Stücken zählen Heike Beckmanns rumbabewegte Brahms-Adaption 'Guten Abend, gut' Nacht', das archaisch-düstere 'Es geht eine dunkle Wolk herein' von Reiko Füting.

            (FonoForum: Singer Pur „Save Our Songs“)

 

Ungewöhnlich modern dagegen “Es geht ein kunkle Wolk herein”. Reiko Füting, ein ehemaliges Mitglied der Weimarer Hofsänger, hatte kunstvoll Musik und Text der Strophen ineinander verwoben. Der gleiche Musiker arrangierte den Gassenhauer “Heidenröslein”. Grandios die Ironisierung des Volksliedes durch Einfügen von passenden Opernarien. Es durfte gelacht werden.

 

Ergreifend im Kanon auch das von Reiko Füting gesetzte "Es geht ein dunkle Wolk herein" und Eric Whitacres geheimnisvolles Nachtstück "Waternight".

            (Heilbronner Stimme)

Ein Kabinettstück "Das Heidenzauber-Röslein", arrangiert für die Hofsänger von Reiko Füting, in dem neben dem Goethetext allerlei Witziges eingewebt war. Das "Heidenzauber-Röslein" hatte seine Überschrift nicht umsonst. "Es geht eine dunkle Wölk herein" darf nicht unerwähnt bleiben wegen des reichen Arrangements...

Füting, aside from being a formidable accompanist, is also a refined composer: witness his sensitive tone painting in "Cold Blows the Wind".

            (Fanfare)

 

Füting has taken Berio’s folksongs as his own model and there’s a terse piano commentary in Molly Bann and an appropriately spare I Wonder As I Wander.

            (MusicWeb International)

 

Klavier

 

Als Begleiter war Reiko Füting, der am Seminar als Pianist teilnahm, für die Sängerinnen und Sänger ein feinfühliger Partner.
            (Wörgler Rundschau)


Reiko Fütings pianistisches Auftreten vermeidet jedes äußerlich auftrumphende Virtuosentum, selbst da, wo es sich beinahe aufdrängt. Er spielt präzise, trocken, dabei aber nicht unsensibel und durchaus brilliant: ein Interpret, der seine feinen Fähigkeiten konsequent in den Dienst der Komponisten stellt und sich damit als überzeugender Vermittler von (neuer) Musik erweist.”
            (Dresdner Neueste Nachrichten)


Reiko Füting regte Benefizkonzert an: Ein einzigartiger Liederabend

            (Märkische Allgemeine Zeitung)


Beide (Matthias Vieweg und Reiko Füting) hatten ein interessantes Programm zusammengestellt.  Das reichte vom 19. Jahrhundert mit Liedern von Franz Schubert und Robert Schumann über das 20. Jahrhundert mit Richard Strauss bis in diese Tage.  Da waren “Die Jahreszeiten” nach Hölderlin, der der Amerikaner Nils Vigeland eigens für die deutschen Freunde komponiert hat, sowie eine eigene Komposition Fütings.

            (Märkische Allgemeine Zeitung)


Wenn sich dann zwei so versierte Musiker wie Matthias Vieweg (Bariton) und der in Dresden ausgebildete, jetzt in New York lebende Komponist Reiko Füting (Klavier) dieser Kompositionen annehmen, ist ein qualitativ hochwertiger Konzertabend garantiert. Schön war auch das Gefühl, sich im Piano-Salon einmal ganz den Werken hinzugeben – die konzentrierte Lesart der beiden Musiker übertrug sich in den Saal und förderte ein intensives Zuhören.
            (Dresdner Neueste Nachrichten)


Die Verleihung des Förderpreises durch den Vorsitzenden des Sächsischen Musikbunds Andreas Ebert wurde ergänzt durch drei Kompositionen Lydia Weißgerbers, die einfühlsam und engagiert von Reiko Füting (Klavier), Uta-Maria Lempert (Violine), Matthias Lorenz (Violoncello) und ein Ensemble Dresdner Studenten unter Leitung von Lennart Dohms-Winkel interpretiert wurden.
            (Neue Musik Zeitung)


Daisy Press, a soprano, supported by Reiko Füting at the piano, sang the "Five Songs from Stefan George's 'Der Siebente Ring' " (Op. 3) with a calm naturalness that suited the style. ... The Webern performances were finely polished...
            (The New York Times)


Reiko Füting's accompaniments are as simple and eloquent as they need to be, and show the pianists' resourcefullness, when it is required.

            (Fanfare)


Payne and Füting are fine ambassadors for this ‘new’ music and have clearly established a first class ensemble; fortunately they’ve been well recorded into the bargain.

            (MusicWeb International)


Der Heimatverein Niederlehme e.V. lud am 26. Juni zu seinem 4. Musikabend "Musikalische Geschichten" ein. Trotz der vielen Veranstaltungen in der näheren und weiteren Umgebung find sich zahlreich ein sehr interessiertes Publikum ein. Der Pianist Herr Professor Dr. Reiko Füting überraschte mit dem feinsinnigen Vergleich der Handschrift unterschiedlicher Komponisten, Kompositionen und ihrer Ausdrucksweise von Johann Sebastian Bach über Robert Schumann, Pjotr Illitsch Tschaikowski u.a.m. bis hin zu Max Reger, Béla Bartók und Dave Brubeck. Eine besondere Überraschung für alle Anwesenden gelang ihm mit den von seiner Frau als Zugabe vorgetragenen Liedern. Mit diesem besonderen Ohren- und Augenschmaus am Schluss der Veranstaltung begeisterte er sein Publikum. Mit dieser überdurchschnittlichen hohen künstlerischen Gesamtdarbietung wurden beide Vortragenden mit einem Standing Ovation und ein persönliches extra Dankeschön von begeisterten ZuhörerInnen verabschiedet. Die Darbeitung war eine echte Bereicherung des Kulturlebens in Niederlehme und ein kleines Geschenk an seine Heimatstadt.

            (Märkische Allgemeine Zeitung)

 

Portraits/Interviews

              

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